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Donnerstag, 25. November 2010
Der tägliche Wahnsinn im Büro Teil 19
amakea, 12:32h
Alle Jahre wieder...oder eher alle Monate wieder...oder jede Woche wieder? Ich fürchte es passt alles!
Mein lieber Chef hatte gestern Seminar, was allseits bekannt war. Dieses Seminar fand von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr statt...ca. 200 km entfernt. Man überlege sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h und berechne die Fahrzeit auf ca. 2 Stunden. Kein Problem, oder? Wahrscheinlich für euch, liebe Leser, nicht und auch für sonst niemanden in meiner Firma...wenn da nicht EINE Ausnahme wäre!
Der allseits "beliebte" und schon häufig erwähnte Kollege rannte gegen Feierabend (16.30 Uhr) aufgescheucht wie ein Hühnchen durch die Gänge: "A., wann kommt der Chef wieder?"
Mit Ruhe und Geduld erklärte ich ihm die oben aufgeführte Hochrechnung der Fahrzeit kombiniert mit der Schlusszeit des Seminars. Er sah recht entsetzt aus. "Ich muss heute aber pünktlich weg und ich habe dem V. den Schlüssel von der Firma gegeben!"
Dumm gelaufen! "Tja, C., da du mir heute noch Päckchen gegeben hast, die dringend zur Post müssen, kann ich auch nicht viel länger bleiben."
Jetzt hatte ich ihm etwas zum Grübeln gegeben. Er rief unsere Chefin an, ob sie abschließen könne. Sie war aber nicht zu Hause. Dann ein Anruf beim Chef, der ihm sagte, dass er in etwa gegen 17.30 Uhr ankommen würde, da das Seminar etwas früher zu Ende war.
Panik! Panik! Panik!
Nach einigem Hin und Her habe ich dann gesagt ich bleibe bis der Chef kommt. Seine blöden Pakete müssten dann eben warten.
Chef kam um 17.25 Uhr und wer war noch da? Mein Kollege!!!!!!! Er ging dann 5 Minuten vor mir, obwohl er doch sooooooo pünktlich weg musste!
Das hat mir wieder eine Menge Sodbrennen beschwert, weil ich mich furchtbar aufgeregt habe!
Deshalb sprach ich ihn heute morgen darauf an und er sagte:"Du hättest ja gehen können." Dieser Spruch hätte mich fast zum Platzen gebracht (die Sauerei an den Wänden hätte er dann wegmachen dürfen), aber ich konnte mich noch rechtzeitig an meine gute Kinderstube erinnern. Jetzt herrscht Funkstille. Er braucht nicht zu denken, dass ich ihm in naher Zukunft bei irgendetwas helfe. Vera... kann ich mich immer noch alleine.
Prompt kam ein interner Anruf, ob ich mal in sein Büro kommen könnte. Auf meine Frage warum ich kommen sollte, sprach er von Computerproblemen. Nach Schilderung des Problems sagte ich ihm, dass ich ihm da auch nicht helfen könne.
Der *piep* kann mich mal am *piep piiiiiiiiiieeep*.
Mein lieber Chef hatte gestern Seminar, was allseits bekannt war. Dieses Seminar fand von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr statt...ca. 200 km entfernt. Man überlege sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h und berechne die Fahrzeit auf ca. 2 Stunden. Kein Problem, oder? Wahrscheinlich für euch, liebe Leser, nicht und auch für sonst niemanden in meiner Firma...wenn da nicht EINE Ausnahme wäre!
Der allseits "beliebte" und schon häufig erwähnte Kollege rannte gegen Feierabend (16.30 Uhr) aufgescheucht wie ein Hühnchen durch die Gänge: "A., wann kommt der Chef wieder?"
Mit Ruhe und Geduld erklärte ich ihm die oben aufgeführte Hochrechnung der Fahrzeit kombiniert mit der Schlusszeit des Seminars. Er sah recht entsetzt aus. "Ich muss heute aber pünktlich weg und ich habe dem V. den Schlüssel von der Firma gegeben!"
Dumm gelaufen! "Tja, C., da du mir heute noch Päckchen gegeben hast, die dringend zur Post müssen, kann ich auch nicht viel länger bleiben."
Jetzt hatte ich ihm etwas zum Grübeln gegeben. Er rief unsere Chefin an, ob sie abschließen könne. Sie war aber nicht zu Hause. Dann ein Anruf beim Chef, der ihm sagte, dass er in etwa gegen 17.30 Uhr ankommen würde, da das Seminar etwas früher zu Ende war.
Panik! Panik! Panik!
Nach einigem Hin und Her habe ich dann gesagt ich bleibe bis der Chef kommt. Seine blöden Pakete müssten dann eben warten.
Chef kam um 17.25 Uhr und wer war noch da? Mein Kollege!!!!!!! Er ging dann 5 Minuten vor mir, obwohl er doch sooooooo pünktlich weg musste!
Das hat mir wieder eine Menge Sodbrennen beschwert, weil ich mich furchtbar aufgeregt habe!
Deshalb sprach ich ihn heute morgen darauf an und er sagte:"Du hättest ja gehen können." Dieser Spruch hätte mich fast zum Platzen gebracht (die Sauerei an den Wänden hätte er dann wegmachen dürfen), aber ich konnte mich noch rechtzeitig an meine gute Kinderstube erinnern. Jetzt herrscht Funkstille. Er braucht nicht zu denken, dass ich ihm in naher Zukunft bei irgendetwas helfe. Vera... kann ich mich immer noch alleine.
Prompt kam ein interner Anruf, ob ich mal in sein Büro kommen könnte. Auf meine Frage warum ich kommen sollte, sprach er von Computerproblemen. Nach Schilderung des Problems sagte ich ihm, dass ich ihm da auch nicht helfen könne.
Der *piep* kann mich mal am *piep piiiiiiiiiieeep*.
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Donnerstag, 18. November 2010
Einkaufen in Köln-Kalk
amakea, 21:55h
Ich wohne etwas außerhalb von Köln und wenn ich meinen knubbeligen Körper mal wieder mit neuen Kleidungsstücken beglücken muss, fahre ich in die Kölner Innenstadt. Dies habe ich mit R. im Schlepptau vor drei Wochen auch getan. Leider hat eine neue Strickjacke das zweite Tragen nicht überlebt und ich beschloss sie umzutauschen.
Um nicht in die Innenstadt fahren zu müssen, beschlossen wir nach Köln-Kalk zu fahren. Dies hat den unschlagbaren Vorteil, dass man den Rhein nicht überqueren muss und die Köln Arkaden haben ein schönes großes Parkhaus.
Dort konnte ich die Jacke auch wunderbar einfach umtauschen.
Auf dem Rückweg zum Parkhaus liefen wir an einem Bekleidungsgeschäft vorbei, in dem R. passende Klamotten bekommt. Da er klein und dünn ist, hat auch er häufig Probleme etwas Passendes zu finden. Der Laden war proppevoll und man war so clever und hat die Kassen in die KINDERABTEILUNG gelegt. Na wunderbar!
Man stelle sich folgendes Szenario vor:
R. und ich stehen in einer der zwei Schlangen vor der Kasse, mit mindestens 10 Kunden vor uns. Es ist warm. Wir stehen inmitten von rosa T-Shirts, Kleidchen, etc. Kinderwagen, Kinderwagen und nochmals Kinderwagen. Gedränge. Man oder Frau schiebt von hinten. R. schaut mich an und sieht, dass ich kurz vorm Ausrasten bin, da ich es nicht ertragen kann, wenn mich fremde Menschen berühren, oder bedrängen.
Interessant war, dass man sich wirklich in der Minderheit fühlte. Nicht als Dicke im H&M, sondern als Deutscher unter hunderter Menschen, die kein einziges deutsches Wort über die Lippen brachten. Ich fühlte mich fehl am Platz, klein, ungeliebt und unbedeutend. Das fühle ich meistens, wenn ich unter Menschen gehen muss, da Sätze wie "Guck dir die Dicke an" oder "Was für eine fette Kuh." oder "Na, heute schon ein Kleinkind gefressen?" leider nicht mehr nur eine Seltenheit sind.
Noch etwas Interessantes: Solche Beleidigungen kommen meist von Deutschen und nicht von Ausländern...so viel zum Thema Diskriminierung.
Zumindest bin ich für die nächsten Wochen geheilt und werde sicherlich nicht mehr in Einkaufszentren gehen. Weihnachten ist ja noch ein wenig hin...
Um nicht in die Innenstadt fahren zu müssen, beschlossen wir nach Köln-Kalk zu fahren. Dies hat den unschlagbaren Vorteil, dass man den Rhein nicht überqueren muss und die Köln Arkaden haben ein schönes großes Parkhaus.
Dort konnte ich die Jacke auch wunderbar einfach umtauschen.
Auf dem Rückweg zum Parkhaus liefen wir an einem Bekleidungsgeschäft vorbei, in dem R. passende Klamotten bekommt. Da er klein und dünn ist, hat auch er häufig Probleme etwas Passendes zu finden. Der Laden war proppevoll und man war so clever und hat die Kassen in die KINDERABTEILUNG gelegt. Na wunderbar!
Man stelle sich folgendes Szenario vor:
R. und ich stehen in einer der zwei Schlangen vor der Kasse, mit mindestens 10 Kunden vor uns. Es ist warm. Wir stehen inmitten von rosa T-Shirts, Kleidchen, etc. Kinderwagen, Kinderwagen und nochmals Kinderwagen. Gedränge. Man oder Frau schiebt von hinten. R. schaut mich an und sieht, dass ich kurz vorm Ausrasten bin, da ich es nicht ertragen kann, wenn mich fremde Menschen berühren, oder bedrängen.
Interessant war, dass man sich wirklich in der Minderheit fühlte. Nicht als Dicke im H&M, sondern als Deutscher unter hunderter Menschen, die kein einziges deutsches Wort über die Lippen brachten. Ich fühlte mich fehl am Platz, klein, ungeliebt und unbedeutend. Das fühle ich meistens, wenn ich unter Menschen gehen muss, da Sätze wie "Guck dir die Dicke an" oder "Was für eine fette Kuh." oder "Na, heute schon ein Kleinkind gefressen?" leider nicht mehr nur eine Seltenheit sind.
Noch etwas Interessantes: Solche Beleidigungen kommen meist von Deutschen und nicht von Ausländern...so viel zum Thema Diskriminierung.
Zumindest bin ich für die nächsten Wochen geheilt und werde sicherlich nicht mehr in Einkaufszentren gehen. Weihnachten ist ja noch ein wenig hin...
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Samstag, 6. November 2010
Filmmusik
amakea, 17:43h
Anfang Juli diesen Jahres hat mein Ex uns Karten für die Kölner Philharmonie spendiert. Dort fand am 01.November vom London Philharmonic Orchestra ein Konzert statt, auf dem ausschließlich Filmmusik von John Williams gespielt wurde.
Darauf hatten wir schon lange gewartet, denn in Köln und Umgebung gab es solche Konzerte noch nicht, oder wir hatten nicht davon gehört.
Am Montag war es dann soweit und die Kölner Philharmonie war zu ca. 90% gefüllt. Es wurden die Musiken von Jurassic Park, Indiana Jones, Der weiße Hai, Schindlers Liste, Krieg der Welten, München, etc. gespielt. Sehr ergreifend, wunderschön, einfach atemberaubend. Nur Starwars stand nicht auf dem Programm, aber ich hatte die Hoffnung auf Zugaben.
Nach minutenlangen Standing Ovations wurden zwei Zugaben gespielt. Wiederum wunderschön, aber leider kein Starwars. Zum guten Schluss richtete der Dirigent noch einige Worte ans Publikum und ein Kommentar von John Williams wurde auf der großen Leinwand eingespielt, in dem über den "Startrompeter", der seit 35 Jahren John Williams Musik eingespielt hat. Fast immer wurde in seinem Zusammenhang Starwars erwähnt, weil er auch dort die Fanfare spielte. Dieser Trompeter starb am 29.10.10. Zu seinen Ehren wurde dann ein letztes Stück gespielt...dreimal darf geraten werden, was es war: STARWARS...HAMMER! Das kann man gar nicht in Worte fassen...diese Stimmung...diese in Perfektion gespielte Filmmusik...diese Kraft...mir kamen die Tränen so grandios hörte es sich an.
Danke R., dass du mich einmal aus meinem arbeitsreichen Alltagstrott heraus geholt hast.
Solch ein Konzert kann ich nur jedem empfehlen...
Darauf hatten wir schon lange gewartet, denn in Köln und Umgebung gab es solche Konzerte noch nicht, oder wir hatten nicht davon gehört.
Am Montag war es dann soweit und die Kölner Philharmonie war zu ca. 90% gefüllt. Es wurden die Musiken von Jurassic Park, Indiana Jones, Der weiße Hai, Schindlers Liste, Krieg der Welten, München, etc. gespielt. Sehr ergreifend, wunderschön, einfach atemberaubend. Nur Starwars stand nicht auf dem Programm, aber ich hatte die Hoffnung auf Zugaben.
Nach minutenlangen Standing Ovations wurden zwei Zugaben gespielt. Wiederum wunderschön, aber leider kein Starwars. Zum guten Schluss richtete der Dirigent noch einige Worte ans Publikum und ein Kommentar von John Williams wurde auf der großen Leinwand eingespielt, in dem über den "Startrompeter", der seit 35 Jahren John Williams Musik eingespielt hat. Fast immer wurde in seinem Zusammenhang Starwars erwähnt, weil er auch dort die Fanfare spielte. Dieser Trompeter starb am 29.10.10. Zu seinen Ehren wurde dann ein letztes Stück gespielt...dreimal darf geraten werden, was es war: STARWARS...HAMMER! Das kann man gar nicht in Worte fassen...diese Stimmung...diese in Perfektion gespielte Filmmusik...diese Kraft...mir kamen die Tränen so grandios hörte es sich an.
Danke R., dass du mich einmal aus meinem arbeitsreichen Alltagstrott heraus geholt hast.
Solch ein Konzert kann ich nur jedem empfehlen...
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