Montag, 20. Dezember 2010
Schneechaos
Ist der Schnee nicht herrlich...wunderschön...traumhaft? "Ja!!!" schreie ich jedes Jahr, denn ich mag Schnee wirklich!

Da gestern Abend noch reichlich Schnee vom Himmel gefallen ist, habe ich heute morgen den Wecker etwas früher bimmeln lassen. Um 05.00 Uhr raus aus den Federn, R. nicht geweckt, weil es gestern furchtbar ernsthaften Streit gab, dem Hund kurz einen Keks in die Schnute gesteckt, rein in die Winterklamotten und raus! Schaufeln, schaufeln, schaufeln, 30 min lang. R. gesellte sich wortlos dazu und so waren wir um 06.45 Uhr rechtzeitig fertig; ich wollte früher los.
R. stapfte also wieder in die warme Wohnung, ich startete meinen kleinen Ka, lenkte ihn vorsichtig bergan und schon rutschte sein zartes Hinterteil in eine Richtung, die ich nicht angepeilt hatte. Er fing sich recht schnell wieder, aber die Räder drehten durch. Na toll. Da ich keine kleine Dumme bin, Rückwärtsgang rein und die Einfahrt wieder hoch fahren. Schön gedacht! Leider in der Ausführung nicht sehr erfolgreich.
Da stand ich nun. Mitten auf der Straße. Quer zum Verkehr. Warnblinkanlage an, Vater aus dem Haus geklingelt (er stand schon angezogen da, hatte mich schließlich durchs Fenster beobachtet), R. wieder hervor geholt und mit vereinten Kräften den kleinen Wagen wieder vor die Garage geschoben.

Kurzer Anruf in der Firma, dass ich auf den Streuwagen warte. Dann ein ausgiebiges Frühstück (ohne R., denn der schmollte noch). Da ich keine Lust hatte zu lesen, machte ich kurz den Flimmerkasten an...nichts als blauer Bildschirm, da die Satellitenschüssel zugeschneit war. Egal. Wofür hat man fast 200 DVD´s? Pünktlich zum Ende des Films mühte sich der Streuwagen die Straße hinauf.

Ankunftszeit in der Firma: 10.15 Uhr
Blöde Sprüche bis 11.00 Uhr: 5 Stück...vom gleichen Kollegen.

Dann schaue ich nachher mal wie ich wieder nach Hause geschlittert komme!

Trotzdem...ich liebe Schnee!!!

... link (4 Kommentare)   ... comment


Freitag, 10. Dezember 2010
Der Verfall der Gesellschaft...
...oder wie sollte ich mit meinen Mitmenschen umgehen.

Ich bin traurig, deprimiert, enttäuscht und auch ein Stück weg wütend.
Zählen Dinge wie "Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andren zu." denn gar nicht mehr? Mir fegt nur noch ein eisiger Wind entgegen. Sei es beim Autofahren, im Umgang mit Kunden, in der Firma, in der Verwandtschaft.

Beim Autofahren ist ein hoher Prozentsatz der Fahrer/Fahrerinnen rücksichtslos, fahren ohne Sinn und Verstand, drängeln, fahren furchtbar dicht auf, fahren in Eis und Schnee rasant wie immer. Ich fahre nur einen Kleinwagen, der aber fähig ist in der Ortschaft 50 km/h zu fahren, die ich auch größtenteils einhalte. Fast jeden Morgen versucht sich der eine oder andere Wagen in meinen Kofferraum zu drängen, obwohl es zum Teil durch die verstopften Straßen gar nicht möglich ist schneller zu fahren.
Es wird konsequent in die Kreuzung hinein gefahren, auch wenn es gut sichtbar zu einem Rückstau kommt (beobachte ich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Weg nach Hause). Die Regel rechts vor links wird permanent missachtet, es wird in unübersichtlichen Kurven überholt und bei Schnee und Eis wird gedrängelt und genötigt.

Die Kunden sind gereizt, unverschämt, vergreifen sich im Ton. Gerade vor ein paar Minuten hatte ich ein Telefonat, bei dem der Kunde unsere Monteure wüst beschimpfte sie hätten keine Ahnung wären inkonsequent (er meinte wohl nicht kompetent genug). Er würde sofort einen Gutachter kommen lassen und dann könnte seine Vermieterin und auch wir uns warm anziehen. Schön im Anschluss zu hören, dass dieser Herr noch nicht einen Cent Miete gezahlt hat, seit der die besagte Halle angemietet hat.
Eine andere Kundin versuchte meine Kollegin und mich gegeneinander auszuspielen. Wir hätten gesagt es kommt niemand raus, um ihre Heizung zu überprüfen. Beim letzten Telefonat hatte sie aber ausdrücklich darauf bestanden NUR zu telefonieren und KEINESFALLS jemanden rauszuschicken.
Rechnungen werden einfach nicht bezahlt. Kommt die Mahnung flattern unverschämte Briefe ein wie wir uns wagen könnten den Kunden anzumahnen. Schließlich hätte er noch Reklamationen...davon weiß hier nur leider niemand etwas.

In der Firma wird nur noch gemeckert und gestänkert und versucht Unfrieden zu stiften. Jeder ist sich selbst der nächste und lässt die Unzufriedenheit an uns Sekretärinnen aus.

In der Verwandschaft meinen alle irgendetwas zu veranlassen und im Anschluss zu sagen, dass ich mich darum kümmern könnte.
Bestes Beispiel: Meine Eltern fliegen am 07.Januar zu meinem Bruder in die Karibik (er lebt seit 10 Jahren dort) und seine Freundin muss wegen ihrer Rente hier in Deutschland etwas erledigen. Sie will genau zu dieser Zeit kommen, weiß aber schon über sechs Monate, dass sie bis Ende Januar Formulare überbringen muss. Jetzt sagen plötzlich alle: Ach, A., Du kannst sie doch fahren!
Nix da! Ich bin doch nicht der Hampelmann für alle! Zudem habe ich tagsüber gar keine Zeit, da ich arbeiten gehe.

Teil 2 folgt später...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 8. Dezember 2010
Gefühle
...von heute:

Das Leben ist sch...

Mehr ist nicht mehr dazu zu sagen.

... link (8 Kommentare)   ... comment