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Dienstag, 19. Oktober 2010
Chef is back!
amakea, 10:25h
Jaaaaa endlich ist mein Chef wieder da!!! Jetzt kann ich meine Arbeit wieder verteilen und es liegt nicht die ganze Verantwortung auf meinen Schultern!
Donnerstag 10,5 Stunden ohne Pause gearbeitet; Freitag 11,0 Stunden ohne Pause gearbeitet; gestern 11,5 Stunden ohne Pause gearbeitet. Ich bin sowas von Fritte! Gestern war ich ganz alleine in der Firma...schon gruselig in dem großen Gebäude, aber R. ist so lange bei mir geblieben, bis der erste Kollege kam. Also hatte ich einen Bodyguard, sowohl morgens als auch abends, als ich die Firma verlassen habe.
Eins weiß ich gewiss: DAS MACHE ICH NIE WIEDER! So ganz alleine ist echt der Horror!!! Man muss Entscheidungen treffen, die einem eigentlich gar nicht zustehen. Dann Telefon, Beratungsgespräche, Monteureinteilung, Terminvergaben...alles alleine zu machen ist echt heftig.
Nun mache ich die Übergabe und dann versuche ich alles so weit aufzuarbeiten, dass meine Kollegin (sie kommt am Donnerstag aus dem Urlaub) nicht den Schreibtisch hoch voll geladen hat.
Donnerstag 10,5 Stunden ohne Pause gearbeitet; Freitag 11,0 Stunden ohne Pause gearbeitet; gestern 11,5 Stunden ohne Pause gearbeitet. Ich bin sowas von Fritte! Gestern war ich ganz alleine in der Firma...schon gruselig in dem großen Gebäude, aber R. ist so lange bei mir geblieben, bis der erste Kollege kam. Also hatte ich einen Bodyguard, sowohl morgens als auch abends, als ich die Firma verlassen habe.
Eins weiß ich gewiss: DAS MACHE ICH NIE WIEDER! So ganz alleine ist echt der Horror!!! Man muss Entscheidungen treffen, die einem eigentlich gar nicht zustehen. Dann Telefon, Beratungsgespräche, Monteureinteilung, Terminvergaben...alles alleine zu machen ist echt heftig.
Nun mache ich die Übergabe und dann versuche ich alles so weit aufzuarbeiten, dass meine Kollegin (sie kommt am Donnerstag aus dem Urlaub) nicht den Schreibtisch hoch voll geladen hat.
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Mittwoch, 13. Oktober 2010
Normalität!?
amakea, 12:55h
Gestern gab es zur Abwechslung mal gute Nachrichten. Mein Vater darf heute wieder nach Hause!!! Er war aufgedreht wie ein Kleinkind, als ich ihn gestern im Krankenhaus besucht habe.
Also eine Sorge weniger.
Gestern Abend dann Predigt von R. Er hat sich beschwert, dass immer ich mich um alles kümmern muss und meine Familie (insbesondere mein mittlerer Bruder samt allseits beliebter Gattin) es noch nicht einmal für nötig hält meinen Vater im Krankenhaus zu besuchen. Ich muss gestehen...R. hat Recht. Zuerst überfallen sie meinen Vater, als meine Mutter im Krankenhaus liegt, machen ihn nieder und verschwinden dann wieder. Daraufhin habe ich angerufen und gesagt (ruhig und sachlich), dass das nicht in Ordnung war. Seitdem bin ich die Böse.
Bei meinem ältesten Bruder, der weiter weg wohnt als der andere, bedurfte es nur einer E-Mail und schon war er zur Stelle.
Schade, schade, schade.
Aber für mich kehrt jetzt wieder einigermaßen Normalität ein. Außer auf Arbeit. Da ist meine Kollegin ab morgen wieder in Urlaub und mein Chef ist schon seit Montag nicht da. Mein letzter vorhandener Bürokollege geht dann ab nächste Woche in Urlaub. Hm. Ich glaube ich sollte mir am Freitag Nachmittag mal nichts vornehmen, sondern ein paar Stunden dran hängen, damit ich meine Arbeit in Ruhe erledigen kann.
Also eine Sorge weniger.
Gestern Abend dann Predigt von R. Er hat sich beschwert, dass immer ich mich um alles kümmern muss und meine Familie (insbesondere mein mittlerer Bruder samt allseits beliebter Gattin) es noch nicht einmal für nötig hält meinen Vater im Krankenhaus zu besuchen. Ich muss gestehen...R. hat Recht. Zuerst überfallen sie meinen Vater, als meine Mutter im Krankenhaus liegt, machen ihn nieder und verschwinden dann wieder. Daraufhin habe ich angerufen und gesagt (ruhig und sachlich), dass das nicht in Ordnung war. Seitdem bin ich die Böse.
Bei meinem ältesten Bruder, der weiter weg wohnt als der andere, bedurfte es nur einer E-Mail und schon war er zur Stelle.
Schade, schade, schade.
Aber für mich kehrt jetzt wieder einigermaßen Normalität ein. Außer auf Arbeit. Da ist meine Kollegin ab morgen wieder in Urlaub und mein Chef ist schon seit Montag nicht da. Mein letzter vorhandener Bürokollege geht dann ab nächste Woche in Urlaub. Hm. Ich glaube ich sollte mir am Freitag Nachmittag mal nichts vornehmen, sondern ein paar Stunden dran hängen, damit ich meine Arbeit in Ruhe erledigen kann.
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Freitag, 8. Oktober 2010
Halbgötter in weiß
amakea, 15:27h
Heute musste meine Mutter zum Neurologen. Sie hatte Angst, weil sie nicht wusste was er mit ihr anstellt. Also ging ich mit ins Behandlungszimmer.
Es empfing uns ein Arzt Anfang/Mitte 40. Kein Lächeln. Ganz im Gegenteil rollte er mit den Augen, weil meine Mutter mit ihrem Rollator wohl nicht schnell genug durch die Türe kam.
"Wo sind ihre Unterlagen, Frau N."
"Die hat mein Hausarzt Ihnen geschickt." antwortete meine Mutter.
"Ich habe nichts. Na toll. Dann kann ich gar nichts mit Ihnen anfangen."
"Und nun? Sollen wir wieder gehen?" fragte ich immer sehr freundlich.
"Nein. Ich kann mir Ihre Mutter ja mal anschauen."
Am liebsten hätte ich ob seiner Gnade einen Kniefall gemacht, konnte mich aber noch rechtzeitig beherrschen.
"Dann gehen Sie mal ins Nebenzimmer."
Meine Mutter rappelte sich auf und ging langsam hinüber.
"Geht das nicht schneller?"
"Nein, geht es nicht. Auch deshalb sind wir ja hier, Herr Doktor S." konnte ich mir mit leicht sarkastischem Ton nicht verkneifen.
Nun wurde er etwas freundlicher, untersuchte meine Mutter, ordnete ein Schädel-CT an und verschrieb ihr ein Medikament gegen Parkinson (hat sie aber nicht, denn darauf wurde sie bereits getestet). Ich fragte nach den Nebenwirkungen und der Dosierung. Ich bekam einen Dosierungsplan mit dem Kommentar "Verstehen Sie das?"
Da ich des Lesens mächtig bin und auch ein wenig gesunden Menschenverstand besitze (so hoffe ich doch wenigstens), las ich mir das Merkblatt kurz durch und sagte freundlich "Doch, ich denke das ist so idiotensicher geschrieben, dass auch ich es verstehe."
Überweisung an die Radiologie und Rezept samt Dosierungsplan wurden uns kommentarlos ausgehändigt und wir wurde entlassen. Ich bekam eine Hand zum Abschied gereicht, meine Mutter noch nicht mal einen Blick.
Tut mir leid, auch wenn man im Stress ist, sollte man sich wenigstens so weit im Griff haben, dass man die Patienten (die ja nunmal krank sind, wenn sie zum Arzt gehen) auch als Menschen versteht und behandelt. Mir ging seine Arroganz ziemlich auf den Sender und diese Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Ich drehte mich noch einmal um und fragte nach den Nebenwirkungen, denn die hatte er vergessen zu kommentieren.
"Nichts schlimmes. Ihre Mutter könnte nur Halluzinationen bekommen und Menschen oder Tiere sehen, die nicht da sind."
NICHTS SCHLIMMES???? Na Prost Mahlzeit.
Es empfing uns ein Arzt Anfang/Mitte 40. Kein Lächeln. Ganz im Gegenteil rollte er mit den Augen, weil meine Mutter mit ihrem Rollator wohl nicht schnell genug durch die Türe kam.
"Wo sind ihre Unterlagen, Frau N."
"Die hat mein Hausarzt Ihnen geschickt." antwortete meine Mutter.
"Ich habe nichts. Na toll. Dann kann ich gar nichts mit Ihnen anfangen."
"Und nun? Sollen wir wieder gehen?" fragte ich immer sehr freundlich.
"Nein. Ich kann mir Ihre Mutter ja mal anschauen."
Am liebsten hätte ich ob seiner Gnade einen Kniefall gemacht, konnte mich aber noch rechtzeitig beherrschen.
"Dann gehen Sie mal ins Nebenzimmer."
Meine Mutter rappelte sich auf und ging langsam hinüber.
"Geht das nicht schneller?"
"Nein, geht es nicht. Auch deshalb sind wir ja hier, Herr Doktor S." konnte ich mir mit leicht sarkastischem Ton nicht verkneifen.
Nun wurde er etwas freundlicher, untersuchte meine Mutter, ordnete ein Schädel-CT an und verschrieb ihr ein Medikament gegen Parkinson (hat sie aber nicht, denn darauf wurde sie bereits getestet). Ich fragte nach den Nebenwirkungen und der Dosierung. Ich bekam einen Dosierungsplan mit dem Kommentar "Verstehen Sie das?"
Da ich des Lesens mächtig bin und auch ein wenig gesunden Menschenverstand besitze (so hoffe ich doch wenigstens), las ich mir das Merkblatt kurz durch und sagte freundlich "Doch, ich denke das ist so idiotensicher geschrieben, dass auch ich es verstehe."
Überweisung an die Radiologie und Rezept samt Dosierungsplan wurden uns kommentarlos ausgehändigt und wir wurde entlassen. Ich bekam eine Hand zum Abschied gereicht, meine Mutter noch nicht mal einen Blick.
Tut mir leid, auch wenn man im Stress ist, sollte man sich wenigstens so weit im Griff haben, dass man die Patienten (die ja nunmal krank sind, wenn sie zum Arzt gehen) auch als Menschen versteht und behandelt. Mir ging seine Arroganz ziemlich auf den Sender und diese Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Ich drehte mich noch einmal um und fragte nach den Nebenwirkungen, denn die hatte er vergessen zu kommentieren.
"Nichts schlimmes. Ihre Mutter könnte nur Halluzinationen bekommen und Menschen oder Tiere sehen, die nicht da sind."
NICHTS SCHLIMMES???? Na Prost Mahlzeit.
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