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Freitag, 19. März 2010
Der tägliche Wahnsinn im Büro Teil 2
amakea, 21:11h
In der letzten Woche hatten mein Chef und ich eine recht interessante Unterhaltung. Er sprach davon, dass Frauen immer eine Bestätigung im Job bräuchten. Er als Chef müsse wohl häufiger mal ein Lob aussprechen, damit wir zwei Frauen in unserer Firma zufrieden wären.
Daraufhin sagte ich ihm, dass es viel angenehmer für uns wäre, wenn man(n) bemerken würde was wir alles im Hintergrund tun.
Große Augen schauten mich an und er fragte wie ich das denn bitte schön meinen würde. Da ich einem Mann gegenüber saß, benutzte ich einfache Beispiele.
Ich: Mal eine simple Situation, Chef. Letzte Woche haben Sie an unserer Superkaffeemaschine die Kaffeebohnen nachgefüllt, nicht wahr?
Chef: Ja, das habe ich.
Ich: Und wem haben Sie das dann sofort erzählt?
Chef: Ihnen, Frau N.
Ich: Und was habe ich Ihnen darauf geantwortet?
Chef: Hm. Ich glaube sie haben gesagt "Das haben Sie toll gemacht, Chef."
Ich: Genau. Und soll ich Ihnen mal sagen wie oft ich dort schon den Kaffee aufgefüllt habe, ohne das irgendjemandem zu erzählen?
Er schmunzelte...er schien verstanden zu haben, aber ich wollte auf Nummer Sicher gehen und brachte weitere Beispiele an.
Ich: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie noch nie Papier am Drucker haben nachfüllen müssen?
Chef: Jetzt wo Sie es sagen...
Ich: Haben Sie während des Tages schon einmal Pellets im Ofen nachlegen müssen?
Chef: Aber ich mache das immer Morgens
So langsam wurde ihm die Sache unangenehm.
Ich: Haben Sie schon einmal jemanden gesehen, der die leeren Kartonagen in den Container gebracht hat?
Chef: Ach, das machen Sie auch?
Ich: Haben Sie schon einmal erlebt, dass etwas an Büromaterial gefehlt hat?
Chef: Nein. Der Schrank ist immer gut bestückt.
Ich: Woran glauben Sie liegt es, dass IMMER genügend Milch, Kaffee und Zucker im Schrank sind?
Chef: Sind wir hier beim Quiz im Ersten, oder was? Ich hab schon verstanden, was Sie mir sagen wollen.
Als Abschlussfrage habe ich noch in den Raum geworfen "Sind Sie wirklich sicher, dass wir Frauen mehr Bestätigung brauchen als ihr Männer?"
Er grinste über das ganze Gesicht, sagte "Los, ab an den Arbeitsplatz" und ich ging mit einem zufriedenen Grinsen zurück und widmete mich meiner Arbeit.
Daraufhin sagte ich ihm, dass es viel angenehmer für uns wäre, wenn man(n) bemerken würde was wir alles im Hintergrund tun.
Große Augen schauten mich an und er fragte wie ich das denn bitte schön meinen würde. Da ich einem Mann gegenüber saß, benutzte ich einfache Beispiele.
Ich: Mal eine simple Situation, Chef. Letzte Woche haben Sie an unserer Superkaffeemaschine die Kaffeebohnen nachgefüllt, nicht wahr?
Chef: Ja, das habe ich.
Ich: Und wem haben Sie das dann sofort erzählt?
Chef: Ihnen, Frau N.
Ich: Und was habe ich Ihnen darauf geantwortet?
Chef: Hm. Ich glaube sie haben gesagt "Das haben Sie toll gemacht, Chef."
Ich: Genau. Und soll ich Ihnen mal sagen wie oft ich dort schon den Kaffee aufgefüllt habe, ohne das irgendjemandem zu erzählen?
Er schmunzelte...er schien verstanden zu haben, aber ich wollte auf Nummer Sicher gehen und brachte weitere Beispiele an.
Ich: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie noch nie Papier am Drucker haben nachfüllen müssen?
Chef: Jetzt wo Sie es sagen...
Ich: Haben Sie während des Tages schon einmal Pellets im Ofen nachlegen müssen?
Chef: Aber ich mache das immer Morgens
So langsam wurde ihm die Sache unangenehm.
Ich: Haben Sie schon einmal jemanden gesehen, der die leeren Kartonagen in den Container gebracht hat?
Chef: Ach, das machen Sie auch?
Ich: Haben Sie schon einmal erlebt, dass etwas an Büromaterial gefehlt hat?
Chef: Nein. Der Schrank ist immer gut bestückt.
Ich: Woran glauben Sie liegt es, dass IMMER genügend Milch, Kaffee und Zucker im Schrank sind?
Chef: Sind wir hier beim Quiz im Ersten, oder was? Ich hab schon verstanden, was Sie mir sagen wollen.
Als Abschlussfrage habe ich noch in den Raum geworfen "Sind Sie wirklich sicher, dass wir Frauen mehr Bestätigung brauchen als ihr Männer?"
Er grinste über das ganze Gesicht, sagte "Los, ab an den Arbeitsplatz" und ich ging mit einem zufriedenen Grinsen zurück und widmete mich meiner Arbeit.
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Der tägliche Wahnsinn im Büro Teil 1
amakea, 14:08h
Das Telefon klingelt intern.
Ich: Ja, C., was kann ich für dich tun?
C: Mein Internet geht nicht.
Ich: Aha.
C: Mein Internet geht nicht.
Ich: Und?
C: Du musst mal zu mir ins Büro kommen.
Ich: Und dann soll ich mir anschauen, dass dein Internet nicht geht?
C: Ja.
Ich: Und was hab ich davon?
C: Du musst mir helfen!
Ich: Ach so. Na das ist mal eine klare Aussage. Hast du es gerade noch einmal versucht?
C: Nein, aber vor ein paar Minuten.
Ich: Dann versuche es jetzt bitte noch einmal.
C: Komm doch einfach vorbei, das funktioniert nicht!
Ich: Ok, bin gleich da.
Also bin ich hin getrottet. Rein ins Büro, Kollegen gebeten noch einmal den Explorer zu starten.
Das Fenster öffnete sich und die Startseite erschien.
Ich: Funktioniert doch!
C: Hm. Das Bild hatte ich eben auch.
Ich: Und wo ist dann das Problem?
C: Weiß ich jetzt auch nicht mehr. Ich glaube ich habe einfach vergessen die Adresse der Website einzugeben.
Ich: Das ist jetzt nicht dein Ernst!
C: Doch, ich glaube schon. War aber nett dich zu sehen.
Ja, ja, Männer und Technik!!!
Ich: Ja, C., was kann ich für dich tun?
C: Mein Internet geht nicht.
Ich: Aha.
C: Mein Internet geht nicht.
Ich: Und?
C: Du musst mal zu mir ins Büro kommen.
Ich: Und dann soll ich mir anschauen, dass dein Internet nicht geht?
C: Ja.
Ich: Und was hab ich davon?
C: Du musst mir helfen!
Ich: Ach so. Na das ist mal eine klare Aussage. Hast du es gerade noch einmal versucht?
C: Nein, aber vor ein paar Minuten.
Ich: Dann versuche es jetzt bitte noch einmal.
C: Komm doch einfach vorbei, das funktioniert nicht!
Ich: Ok, bin gleich da.
Also bin ich hin getrottet. Rein ins Büro, Kollegen gebeten noch einmal den Explorer zu starten.
Das Fenster öffnete sich und die Startseite erschien.
Ich: Funktioniert doch!
C: Hm. Das Bild hatte ich eben auch.
Ich: Und wo ist dann das Problem?
C: Weiß ich jetzt auch nicht mehr. Ich glaube ich habe einfach vergessen die Adresse der Website einzugeben.
Ich: Das ist jetzt nicht dein Ernst!
C: Doch, ich glaube schon. War aber nett dich zu sehen.
Ja, ja, Männer und Technik!!!
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Süßigkeitenentzug Teil 3
amakea, 12:53h
Ich glaube ich bin süchtig! Das sind ja schon fast körperliche Schmerzen, wenn ich an dem prall gefüllten Teller vorbei renne und keinen Keks nehmen "darf"!
Meine Ersatzdrogen sind zur Zeit Weintrauben, Äpfel und Bananen.
Ich bin gespannt wie die Verlockungen am Wochenende sind...
Meine Ersatzdrogen sind zur Zeit Weintrauben, Äpfel und Bananen.
Ich bin gespannt wie die Verlockungen am Wochenende sind...
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Donnerstag, 18. März 2010
Ich dachte...
amakea, 14:34h
Ich dachte ich könnte dich glücklich machen.
Ich dachte wir wären füreinander bestimmt.
Ich dachte du würdest mich unendlich lieben.
Ich dachte es gehöre dazu eine Liebe zu empfinden, die Schmerzen bereitet
Ich dachte es wäre normal sich manches Mal zurückgesetzt zu fühlen.
Ich dachte ich müsse dir deine Freiräume lassen.
Ich dachte ich könnte dir vertrauen.
Ich dachte unsere Zukunft wäre klar.
Ich dachte endlich das passende Gegenstück zu mir gefunden zu haben.
Ich dachte die Meinung anderer über uns wäre nicht richtig.
Ich dachte die Warnungen der Anderen wären purer Neid.
Ich dachte die unbekannten Telefonnummern auf der Abrechnung wären geschäftlich.
Ich dachte man würde sich in letzter Zeit häufiger verwählen und einfach auflegen, wenn ich ans Telefon ging.
Ich dachte mit der Zeit würde die Lust ein wenig abebben.
Ich dachte jeder Streit wäre meine Schuld.
Ich dachte ich hätte nicht genug gegeben.
Ich dachte ich hätte zu viel gegeben.
Ich dachte meine Welt würde zerbrechen, als du gingst.
Ich dachte ich wäre verloren.
Ich dachte die Welt wäre nur noch grau.
Ich dachte die Sonne würde nie mehr scheinen.
Ich denke ich habe daraus gelernt und bin stärker denn je.
Lebe wohl, erste Liebe meines Lebens.
November 2000
Ich dachte wir wären füreinander bestimmt.
Ich dachte du würdest mich unendlich lieben.
Ich dachte es gehöre dazu eine Liebe zu empfinden, die Schmerzen bereitet
Ich dachte es wäre normal sich manches Mal zurückgesetzt zu fühlen.
Ich dachte ich müsse dir deine Freiräume lassen.
Ich dachte ich könnte dir vertrauen.
Ich dachte unsere Zukunft wäre klar.
Ich dachte endlich das passende Gegenstück zu mir gefunden zu haben.
Ich dachte die Meinung anderer über uns wäre nicht richtig.
Ich dachte die Warnungen der Anderen wären purer Neid.
Ich dachte die unbekannten Telefonnummern auf der Abrechnung wären geschäftlich.
Ich dachte man würde sich in letzter Zeit häufiger verwählen und einfach auflegen, wenn ich ans Telefon ging.
Ich dachte mit der Zeit würde die Lust ein wenig abebben.
Ich dachte jeder Streit wäre meine Schuld.
Ich dachte ich hätte nicht genug gegeben.
Ich dachte ich hätte zu viel gegeben.
Ich dachte meine Welt würde zerbrechen, als du gingst.
Ich dachte ich wäre verloren.
Ich dachte die Welt wäre nur noch grau.
Ich dachte die Sonne würde nie mehr scheinen.
Ich denke ich habe daraus gelernt und bin stärker denn je.
Lebe wohl, erste Liebe meines Lebens.
November 2000
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Süßigkeitenentzug Tag 2
amakea, 09:43h
Es ist so gemein. Meine Cheffin wollte der Belegschaft wieder etwas Gutes tun und hat Kekse, Schokolade, Gummibärchen & Co. mitgebracht.
Jetzt trohnt in meinem Sichtfeld und in meinem Laufweg eine riesige Schale mit den schönsten Leckereien. Es wird heute meine ganze Selbstbeherrschung kosten an der Schale der Verdammnis vorbei zu gehen ohne meine Fingerchen auszustrecken und zuzugreifen.
Ich sehe es als Prüfung. Wo sind die Motivationstrainer, wenn man sie braucht??
Jetzt trohnt in meinem Sichtfeld und in meinem Laufweg eine riesige Schale mit den schönsten Leckereien. Es wird heute meine ganze Selbstbeherrschung kosten an der Schale der Verdammnis vorbei zu gehen ohne meine Fingerchen auszustrecken und zuzugreifen.
Ich sehe es als Prüfung. Wo sind die Motivationstrainer, wenn man sie braucht??
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Mittwoch, 17. März 2010
Erste Entzugserscheinungen
amakea, 14:04h
Ach was wäre es schön, wenn ich zu meinem Kaffee, den ich nach meiner Mittagspause einzunehmen pflege, einen Keks oder ein Stückchen Schokolade essen könnte...aber nein! Ich bleibe eisern!
Aber daran sieht man einmal wie eingefahren man in seinen Gewohnheiten doch ist.
Aber daran sieht man einmal wie eingefahren man in seinen Gewohnheiten doch ist.
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Süßigkeitenentzug Tag 1
amakea, 09:51h
Nach meiner Gummibärchen-Fress-Attacke am gestrigen Tag, habe ich beschlossen eine Woche (wenn ich es schaffe auch länger) süßigkeitenabstinent zu bleiben.
Stress kann man schließlich auch auf eine andere Art und Weise bekämpfen, obwohl zugegebenermaßen Schokolade & Co. die einfachste und bequemste Lösung ist...jedenfalls für ein Schleckermaul wie ich es bin.
Ich bin gespannt wie sich das auf meine Psyche auswirkt.
Stress kann man schließlich auch auf eine andere Art und Weise bekämpfen, obwohl zugegebenermaßen Schokolade & Co. die einfachste und bequemste Lösung ist...jedenfalls für ein Schleckermaul wie ich es bin.
Ich bin gespannt wie sich das auf meine Psyche auswirkt.
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