Mittwoch, 25. August 2010
Da ist es wieder...
...das Gefühl unbedingt etwas zu finden, was ich in meiner Freizeit tun kann. Da gibt es Menschen, die nähen als Hobby. Mein Vater ist wunderbar in der Tiffany-Glastechnik (in meinem Haushalt gibt es Lampen, Spiegel, Aufbewahrungskästchen, Fensterbilder, Teelichthalter und und und). Manch einer baut Miniaturhäuser, meine Tante häkelt wunderschöne Deckchen, und ich? Ich suche und suche und suche etwas, was mich über einen längeren Zeitraum begeistert. Das kann doch nicht so schwer sein etwas zu finden, oder????
Ich habe es mit nähen, klöppeln (!!!), Scherenschnitt, Mosaiksteinchen-Kleberei, Boxen-Bemalung und Schiffbausätze-Basteln versucht. Nix. Alles landet nach einigen Wochen in der Versenkung, weil ich mich nicht dauerhaft dafür begeistern konnte.

Was mach ich nur...was mach ich nur...irgendwelche Vorschläge???

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Sonntag, 22. August 2010
Entspannung?
Nun ist die erste Woche meines Urlaubes offiziell vorbei. Mein Plan war den Akku wieder aufzuladen und mich zu entspannen. Ich gestehe...es ist mir nur zur Hälfte gelungen.
Meine Mutter hat einige Zeit in Anspruch genommen...sei es durch Besuche der Krankenkasse, damit das Krankenbett pünktlich kommt, oder Besuche im Krankenhaus und Gespräche mit den Krankenschwestern und Ärzten. Überraschenderweise kam sie am letzten Mittwoch wieder nach Hause. Just an diesem Tage wurde auch das Krankenbett geliefert...das passte wirklich genau.
Also habe ich die Woche über teilweise für die beiden gekocht, Wäsche gewaschen, Einkaufen und was sonst noch so anfällt. Ich wollte meinen Vater entlasten, der ja immer noch das Badezimmer
renoviert.

Gestern haben meine Mutter und ich ihn überzeugt, dass er mit seinen Arbeitskollegen (mein Vater ist seit 1996 in Rente) in Köln den Brauereiwanderweg beschreitet. Also habe ich ihn gestern morgen zur Straßenbahn gefahren und mich dann den Tag um meine Mutter gekümmert. Gegen 17.00 Uhr war er dann wieder da.

Zwischendurch habe ich einiges gelesen und ein Entspannungspuzzle angefangen. Wenn ich die 2.000 Teile richtig zusammen gesetzt habe, mache ich ein Foto und stelle es hier ein.

Für heute hat sich meine Nichte zum Krankenbesuch bei meiner Mutter angekündigt. Also backe ich gleich noch einen Kuchen und hoffe, dass es meiner Mutter nicht zu stressig wird, wenn meine Nichte samt Anhang kommt.

Auf einen schönen Sonntag...

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Donnerstag, 12. August 2010
Jetzt bin ich das schwarze Schaf...
...der Familie. Ich hatte noch ein (bis zu einem gewissen Punkt) ruhiges Gespräch mit meiner Schwägerin und meinem Bruder.

Im Prinzip war es das erste Mal in meinem fast 40jähigen Leben, dass ich meine Meinung sehr deutlich kundgetan habe. Ich war freundlich, höflich, nicht verletzend, aber ich habe gesagt, was ich denke. Meine Schwägerin fing dann zu weinen an und hat ein paar sehr unschöne Dinge gesagt. Daraufhin sagte ich, dass ich das Gespräch nun beenden würde, da sie im Moment sehr emotional sei und vielleicht Dinge sagen könnte, die sie sonst nicht sagen würde.

Jetzt hat mein Vater zwar den "schwarzen Peter", weil er sich entscheiden muss, ob er ihre Hilfe möchte, oder nicht, aber es musste endlich mal deutlich gesagt werden, dass man seinen Eltern und Schwiegereltern Respekt entgegen bringen sollte und diese nicht behandelt, als wären sie unmündig.

Mal schauen was jetzt passiert...auf jeden Fall wird nun herum erzählt, dass ich die Böse bin...hach wat schön! So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen!!!

Vielleicht ist dies der Anfang eines besseren Lebens für mich...vielleicht war es gut einmal laut zu sagen, dass ich nicht mehr das Mäuschen sein will, das es ständig allen recht macht und auf dem man herumtrampeln kann, wenn einem danach ist.

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