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Sonntag, 2. Mai 2010
Mai Oh Mai...es ist vorbei
amakea, 01:20h
...endlich. Diese ganze "Tanz-in-den-Mai" Geschichte ist vorrüber! Gestern Nacht beim Gassi-Gehen waren so einige Feuerchen am Horizont zu sehen und die Schlager-Mucke donnerte durchs Land.
Oh, oh. Düstere Erinnerungen an meine Jugendzeit drängten sich in meine Wahrnehmung. Damals (!!!) setzten wir uns beim Dorffest zusammen und quasselten, knutschten vielleicht ein bißchen in dunklen Ecken und fuhren mit unseren Autos durch die Gegend. Der eine oder andere trank zwei oder drei Bier, aber dann war es auch gut.
Heute hört man nur noch von Alkoholexzessen, Schlägereien und was sonst noch bei größeren Menschenansammlungen vorfällt.
Daraus lerne ich zwei Dinge:
1. Du liebe Güte, ich gehöre echt schon zu den Alten!
2. Der Drang sich mit immer weniger Menschen von Angesicht zu Angesicht abzugeben wird immer intensiver.
Oh, oh. Düstere Erinnerungen an meine Jugendzeit drängten sich in meine Wahrnehmung. Damals (!!!) setzten wir uns beim Dorffest zusammen und quasselten, knutschten vielleicht ein bißchen in dunklen Ecken und fuhren mit unseren Autos durch die Gegend. Der eine oder andere trank zwei oder drei Bier, aber dann war es auch gut.
Heute hört man nur noch von Alkoholexzessen, Schlägereien und was sonst noch bei größeren Menschenansammlungen vorfällt.
Daraus lerne ich zwei Dinge:
1. Du liebe Güte, ich gehöre echt schon zu den Alten!
2. Der Drang sich mit immer weniger Menschen von Angesicht zu Angesicht abzugeben wird immer intensiver.
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Freitag, 30. April 2010
Ein Buch mit zwei Titeln...wie gemein!
amakea, 12:16h
Ich lese furchtbar gerne, um dem Alltag ein wenig zu entkommen und zu entspannen. Somit bin ich ständig auf der Suche nach neuem Lesestoff und natürlich habe ich bevorzugte Autoren.
Eigentlich lese ich alles, was mir in die Finger kommt, AUSSER Kitschromanen. Da ich Alleinverdiener bin und somit Mitbewohner und Hund mitversorge, ist mein Budget für Bücher sehr sehr begrenzt, weshalb ich mir die meisten Gedankenwerke auf dem Flohmarkt kaufe.
So stapeln sich in meinem Arbeitszimmer die zu lesenden Bücher, da die Flohmärkte in der Regel in den Sommermonaten gut bestückt sind und ich mir somit einen Wintervorrat anlege.
Vor zwei Tagen hatte ich gerade einen Krimi ausgelesen und griff zum nächsten Buch...vom Autor Stephen Lawhead mit dem Titel "Das Kreuz und die Lanze". Nach den ersten zwei Absätzen überkamen mich Zweifel, denn dies kam mir sonderbar bekannt vor. Rasch weitergeblättert merkte ich, dass ich dieses Werk tatsächlich bereits gelesen hatte.
Gleicher Autor, anderer Titel "Der Sohn des Kreuzfahrers".
Mein Mitbewohner machte sich gleich an die Recherche, als ich ihm verwundert davon berichtete. Es stellte sich heraus, dass die Hardcover-Ausgabe einen anderen Titel als das Taschenbuch hat...also so ein Blödsinn!!!
Da führe ich extra mein gut behütetes rotes Büchlein mit allen Buchtiteln, die ich bereits gelesen habe und auch mit solchen, die ich gerne lesen möchte...und dann hat Mister Lawhead doch tatsächlich ein Schlupfloch in meinem Supersystem gefunden...Frechheit!
Eigentlich lese ich alles, was mir in die Finger kommt, AUSSER Kitschromanen. Da ich Alleinverdiener bin und somit Mitbewohner und Hund mitversorge, ist mein Budget für Bücher sehr sehr begrenzt, weshalb ich mir die meisten Gedankenwerke auf dem Flohmarkt kaufe.
So stapeln sich in meinem Arbeitszimmer die zu lesenden Bücher, da die Flohmärkte in der Regel in den Sommermonaten gut bestückt sind und ich mir somit einen Wintervorrat anlege.
Vor zwei Tagen hatte ich gerade einen Krimi ausgelesen und griff zum nächsten Buch...vom Autor Stephen Lawhead mit dem Titel "Das Kreuz und die Lanze". Nach den ersten zwei Absätzen überkamen mich Zweifel, denn dies kam mir sonderbar bekannt vor. Rasch weitergeblättert merkte ich, dass ich dieses Werk tatsächlich bereits gelesen hatte.
Gleicher Autor, anderer Titel "Der Sohn des Kreuzfahrers".
Mein Mitbewohner machte sich gleich an die Recherche, als ich ihm verwundert davon berichtete. Es stellte sich heraus, dass die Hardcover-Ausgabe einen anderen Titel als das Taschenbuch hat...also so ein Blödsinn!!!
Da führe ich extra mein gut behütetes rotes Büchlein mit allen Buchtiteln, die ich bereits gelesen habe und auch mit solchen, die ich gerne lesen möchte...und dann hat Mister Lawhead doch tatsächlich ein Schlupfloch in meinem Supersystem gefunden...Frechheit!
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Mittwoch, 28. April 2010
Müllwagen sind nützlich
amakea, 15:55h
Ja...Müllwagen sind nützlich und ich habe an sich nichts gegen die großen Fahrzeuge. Nur heute hätte ich sie eigenhändig an die Wand klatschen können...und nicht nur die Müllwagen, sondern auch einige PKW samt Fahrer.
Es begab sich am frühen Morgen um 06.55 Uhr des heutigen Tages, als ich mich aufmachte meine Arbeitsstätte aufzusuchen. Im Normalfall benötige ich gute 10 Minuten...heute waren es gute 35 Minuten! Ich befuhr eine Straße, auf der im Normalfall (ja, heute gibt es viele Normalfälle) zwei PKW aneinander vorbei fahren können, ohne sich größere Sorgen um die jeweiligen Außenspiegel machen zu müssen. Bei einem Bus oder einem LKW sieht das schon etwas anders aus. Nun ja, ich wohne eben auf dem Land und da sind die Straßen etwas enger.
Ich fuhr um eine nicht einsehbare Kurve und sah vor mir folgende Situation:
Auf der linken Seite parkten Fahrzeuge. Etwas versetzt auf der rechten Seite parkten ebenfalls Fahrzeuge, die aber sinniger Weise keinerlei Lücken ließen, um eventuell kurzzeitig einscheren zu können.
Im Normalfall (!!!) habe ich mit meinem kleinen Ford Ka kein Problem in solchen Fällen, ABER es stand schon ein PKW selten dämlich mitten im Weg und von vorne kam der Müllwagen, der fleißig den Sperrmüll einlud und somit die ganze Straße verstopfte. Ihm folgte ein zweiter Müllwagen und diesem ein Linienbus. Also Rückwärtsgang einlegen, schön dicht an den Bordstein fahren, Warnblinkanlage an und warten. Hinter mir reihten sich nach einigen Minuten (es schien viel Sperrmüll zu sein) weitere Fahrzeuge ein.
Aber wie es immer so schön auf Deutschlands Straßen ist, gab es auch Schlaumeier, die an der ganzen Schlange wartender Fahrzeuge vorbei fuhren und die Straße restlos blockierten. Natürlich mit dummen Gesichtern, die ausdrückten "Ups, habe ich gar nicht gemerkt, dass hier welche am Straßenrand stehen..."
Nach 10 Minuten wurde es mir zu bunt und ich wendete in drei Zügen, um den Rückzug anzutreten. Es gibt schließlich viele Wege, die nach Rom führen. In der nächsten Ortschaft das gleiche Problem mit einem anderen Müllwagen.
Ha, ich konnte noch ausweichen! Allerdings musste ich einen riiiiiesigen Umweg fahren und war deshalb ein paar Minütchen zu spät. Meine Kollegen schoben schon Panik und vor allem meine Kollegin war sichtlich erleichtert, weil sie bei meinem Fernbleiben bis zum Abend bleiben muss. Bin ich krank, oder habe ich Urlaub, muss sie leider den ganzen Tag arbeiten, anstatt bis 13.00 Uhr.
Für die Kollegin ein Schock in der frühen Morgenstunde. Für mich nur eine Unannehmlichkeit.
Es begab sich am frühen Morgen um 06.55 Uhr des heutigen Tages, als ich mich aufmachte meine Arbeitsstätte aufzusuchen. Im Normalfall benötige ich gute 10 Minuten...heute waren es gute 35 Minuten! Ich befuhr eine Straße, auf der im Normalfall (ja, heute gibt es viele Normalfälle) zwei PKW aneinander vorbei fahren können, ohne sich größere Sorgen um die jeweiligen Außenspiegel machen zu müssen. Bei einem Bus oder einem LKW sieht das schon etwas anders aus. Nun ja, ich wohne eben auf dem Land und da sind die Straßen etwas enger.
Ich fuhr um eine nicht einsehbare Kurve und sah vor mir folgende Situation:
Auf der linken Seite parkten Fahrzeuge. Etwas versetzt auf der rechten Seite parkten ebenfalls Fahrzeuge, die aber sinniger Weise keinerlei Lücken ließen, um eventuell kurzzeitig einscheren zu können.
Im Normalfall (!!!) habe ich mit meinem kleinen Ford Ka kein Problem in solchen Fällen, ABER es stand schon ein PKW selten dämlich mitten im Weg und von vorne kam der Müllwagen, der fleißig den Sperrmüll einlud und somit die ganze Straße verstopfte. Ihm folgte ein zweiter Müllwagen und diesem ein Linienbus. Also Rückwärtsgang einlegen, schön dicht an den Bordstein fahren, Warnblinkanlage an und warten. Hinter mir reihten sich nach einigen Minuten (es schien viel Sperrmüll zu sein) weitere Fahrzeuge ein.
Aber wie es immer so schön auf Deutschlands Straßen ist, gab es auch Schlaumeier, die an der ganzen Schlange wartender Fahrzeuge vorbei fuhren und die Straße restlos blockierten. Natürlich mit dummen Gesichtern, die ausdrückten "Ups, habe ich gar nicht gemerkt, dass hier welche am Straßenrand stehen..."
Nach 10 Minuten wurde es mir zu bunt und ich wendete in drei Zügen, um den Rückzug anzutreten. Es gibt schließlich viele Wege, die nach Rom führen. In der nächsten Ortschaft das gleiche Problem mit einem anderen Müllwagen.
Ha, ich konnte noch ausweichen! Allerdings musste ich einen riiiiiesigen Umweg fahren und war deshalb ein paar Minütchen zu spät. Meine Kollegen schoben schon Panik und vor allem meine Kollegin war sichtlich erleichtert, weil sie bei meinem Fernbleiben bis zum Abend bleiben muss. Bin ich krank, oder habe ich Urlaub, muss sie leider den ganzen Tag arbeiten, anstatt bis 13.00 Uhr.
Für die Kollegin ein Schock in der frühen Morgenstunde. Für mich nur eine Unannehmlichkeit.
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