Dienstag, 30. März 2010
Der tägliche Wahnsinn im Büro Teil 6
Kurzes Gespräch zwischen meinem Chef und mir:

Chef: Frau N?
Ich: Hier, bei der Arbeit.
Chef: Ham se mal ne Minute.
Ich: Na für Sie doch immer, Cheffe.
Chef: Dann kommen Sie doch bitte mal in mein Büro.

Ich schnappe mir sicherheitshalber einen Block und meinen Kugelschreiber und tapse hinter ihm her.

Chef: Machen Sie bitte mal die Türe zu.
Ich: Hab ich was ausgefressen?
Chef: (lacht) Nö. Aber es muss ja nicht jeder immer alles hören.
Ich: Hm. Was haben Sie denn auf dem Herzen?
Chef: Habe ich Ihnen heute schon gesagt, dass ich Sie liebe?
Ich: Glücklicherweise noch nicht (blödes Grinsen auf dem Gesicht)
Chef: Ich liebe Sie.
Ich: Danke.

Ich war ein wenig verwirrt, aber er hat manchmal solche Gefühlsausbrüche...

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Vollmond
Haben wir schon Vollmond, oder ist der bald?

Die Kunden sind heute unter aller Würde. Da wird noch nicht mal "Guten Tag" am Telefon gesagt, sondern gleich losgebrüllt. Vor allem sehr schön, weil ich in diese Angelegenheit gar nicht involviert war. Das hat alles meine Kollegin bearbeitet. JETZT bin ich natürlich auch gezwungen mir die Sache anzusehen und mir wurde es eben speiübel. Der Kunde scheint tatsächlich Recht zu haben mit seiner Beschwerde, da meine Kollegin nicht alles kontrolliert hat. Jetzt habe ich mal wieder die Ehre dies meinem Chef mitzuteilen, da sie um 13.00 Uhr Feierabend hat.
Prost Mahlzeit...ich bin bedient.

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Schon wieder Morgen...
Wie bitte? Ist die Nacht schon wieder vorbei?

Solche Gedanken häufen sich zur Zeit, wenn der Wecker mich um 05.45 Uhr andudelt.
Es geht also wieder los. Ich kann nicht mehr durchschlafen. Mitten in der Nacht wache ich auf und kann nicht mehr einschlafen...also wandere ich leise durch das Haus (ich will ja Mann und Hund nicht wecken), lese etwas, surfe ein wenig, putze und räume auf.

Dann wieder ein Versuch...Herumgewälze. Wenn ich die Augen nur fest genug zupresse, wird der Schlaf schon kommen...Fehlanzeige.

Ein Blick auf das Handy. 02.14 Uhr. Mist. Denk an was Schönes, denk an etwas, das müde macht. Oder vielleicht einfach mal versuchen NICHT zu denken?

Der nächste Blick aufs Handy. 02.51 Uhr. Shit.
Noch mal schnell das Buch zur Hand, Leselampe an, 10 Seiten lesen...JA davon werde ich ein wenig schläfrig. Schnell Leselampe aus und schön Bubu machen.

Aus dem Schlaf aufgeschreckt. Albtraum. Schon wieder. 05.05 Uhr. Jetzt lohnt es sich nicht mehr sich zu quälen, also raus aus den Federn und ein bißchen Hausarbeit machen...aber schön leise.

Jetzt ist es 08.15 Uhr. Sitze im Büro, kann mich kaum konzentrieren. Koffeinzufuhr einleiten!

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Montag, 29. März 2010
Der tägliche Wahnsinn im Büro Teil 4
Heute habe ich das Gefühl, dass meine Kollegin nicht so ganz bei der Sache ist.

Beispiel 1:
Wir haben einen Lieferanten X, für den sie die Rechnungen bezahlen möchte. Nun hat der Lieferant X bei einer von 10 Rechnungen eine andere Firmenbezeichnung.
Sie: Hm. Der heißt plötzlich anders. Was mache ich denn jetzt?
Ich: Überleg mal, M., was müsstest du jetzt prüfen?
Sie: Ob die Bankverbindung die gleiche ist.
Ich: Richtig.
Sie: (ein paar Minuten später) Die Bankverbindung ist die gleiche.
Ich: Wie sieht es mit der Adresse aus?
Sie: Die ist auch gleich.
Ich: Dann sehe ich kein Problem diese Rechnung mit dem anderen Packen zu bezahlen.
Sie: Ok.

10 Minuten später

Sie: Du, A.?
Ich: Ja, was gibt es denn?
Sie: Die Bankverbindung stimmt doch nicht.
Ich: Hä?
Sie: Die Bankverbindung von der einen Rechnung.
Ich: Ich dachte du hättest das geprüft?
Sie: Das dachte ich auch. Sie ist aber dennoch anders.
Ich: Dann leg den Lieferanten neu an.
Sie: Ok.

Frage: Wieso überprüft sie einige Minuten lang die Bankverbindung und sagt sie wäre die gleiche, obwohl dies nicht so ist??? Muss ich wahrscheinlich nicht verstehen.

Beispiel 2:
Chef: Kann bitte eine der Damen Preise anfragen für Artikel Y? Bitte mit Brutto- und Nettopreisen.
Sie: Klar, mach ich.
Chef: Danke.

Chef ist weg.

Sie: A., wo soll ich denn die Preise anfragen?
Ich: Keine Ahnung.
Sie: Ich weiß das aber nicht.
Ich: Hast Du mit dem Chef gesprochen oder ich?
Sie: Ich.
Ich: Hm. Warum hast du nicht gefragt?
Sie: Weiß ich nicht.
Ich: Dann wirst du wohl oder übel noch einmal zu ihm gehen müssen und ihn fragen.
Sie: Das möchte ich aber nicht.
Ich: Dann musst du ihn fragen, wenn er die Aufgabe erteilt.
Sie: Das ist ja jetzt doof.
Ich: Stimmt.

Frage: Wieso holt man sich nicht alle Informationen, wenn man einen Auftrag entgegennimmt? Das Schärfste ist, dass sie mich dann im Nachhinein fragt, obwohl ich mit der Geschichte ja nichts zu tun hatte.
Muss ich wohl auch nicht verstehen...

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....
Montag-Morgen, die Frisur sitzt, es regnet in Strömen. Keine Lust zu arbeiten, obwohl es nur eine 4-Tage-Woche ist. Laune bei mir gut, beim Chef nicht. Bin auf der Suche nach jemandem, der die Zeit auf 16.30 Uhr vorschieben kann. Habe kaum Hoffnung darauf ;)

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Sonntag, 28. März 2010
...
Was für ein schöner Spaziergang mit dem Hund heute Mittag. Das Wetter hat mitgespielt und ich konnte meinen Vater davon überzeugen, dass er mit Dino und mir geht. Er kommt sonst nicht so häufig zum Spazierengehen, seit meine Mutter kaum mehr laufen kann.
Im Wald trafen wir dann eine nette Frau mit einem jungen Boxer, 9 Monate alt. Er forderte Dino sogleich zum Spielen auf, der sich auch darauf einließ. Allerdings war der Boxer-Jüngling sehr stürmisch und mein alter Hund verlor das Gleichgewicht, rutschte auch noch mit den Hinterläufen einen kleinen Abhang hinunter und der Jüngling bedrängte ihn immer mehr. Mein "Mutterinstinkt" ließ mich schon auf die beiden zugehen, als mein Dino die Sache selbst regelte. Ich habe ihn in den drei Monaten, die er schon bei uns ist, noch nie knurren oder bellen hören, aber dem Jüngling machte er auf diese Weise klar, dass er von seiner Herumtollerei genug hatte.

Braver Hund, toller Hund, ich liebe ihn von Tag zu Tag mehr.

Natürlich hat er ein besonderes Leckerchen bekommen, als wir wieder zu Hause waren.

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